Vorstand schließt sich Empfehlungen der Landesregierung, der Landrätin und der Stadt Marburg an und verschiebt Symposion 2020

Der Vorstand des St. Elisabeth-Hospiz Marburg e.V. hat beschlossen, das für Samstag, den 28. März 2020, vorgesehene Symposion "Mein Tod gehört mir" auf einen späteren Zeitpunkt, vermutlich im Herbst 2020, zu verschieben. Anmeldungen, die bis jetzt bei uns eingegangen sind, behalten ihre Gültigkeit. Sollten einzelne Teilnehmerinnen oder Teilnehmer bereits jetzt absehen können, dass der Zeitraum ungünstig ist, bekommen sie ihre bereits überwiesene Teilnahmegebühr auf Antrag erstattet. Der neue Termin wird an dieser Stelle bekanntgegeben. Auch die Quiltverlosung wird auf den Nachholtermin verlegt. Alle bereits erworbenen Lose behalten ihre Gültigkeit.

Weiter Informationen finden Sie auch unter "Aktuelles".

 

 

Quilt-Verlosung zu Gunsten unseres Hospizes

(Foto: Simon Föster)

Diesen wunderschönen, sehr aufwändig gearbeiteten Quilt von 220 cm x 180 cm hat der St. Elisabeth-Hospiz Marburg e.V. als Spende für seine Arbeit erhalten, um ihn im Rahmen einer Veranstaltung gegen eine Spende anzubieten.

Wir haben uns entschlossen, diesen Quilt zu verlosen. Alle, die bis zum 25.03.2020 5 € (oder ein Mehrfaches davon) mit dem Vermerk "Verlosung" und der eigenen Anschrift auf dem Überweisungsträger auf IBAN DE11 5335 0000 0034 0012 78 (Kontoinhaber: St. Elisabeth-Hospiz Marburg e.V.) eingezahlt haben, nehmen pro 5 € Einsatz mit je einem Los an der Verlosung teil. Einsätze, die ein Mehrfaches von 5 € betragen, erhöhen somit die Gewinnchance. Die Verlosung findet am Ende des Symposions "Mein Tod gehört mir" am 28. März 2020 gegen 16.45 Uhr statt. Der / die Gewinner*in wird benachrichtigt, muss also nicht zwingend anwesend sein. Am 28. März können Personen, die am Symposion teilnehmen oder Interesse an dem Quilt haben, auch vor Ort noch im Erwin-Piscator-Haus (Stadthalle) Lose bis 14 Uhr erwerben.

Wir wünschen Ihnen viel Glück!

St. Elisabeth-Hospiz Marburg

Jedes Leben ist einzigartig. Jedes Leben ist vielfältig. Und jedes Leben ist vergänglich. Wann der Lebensweg des Einzelnen endet, können wir nicht beeinflussen. Wohl aber, wie er endet. Weil wir glauben, dass jedes Lebensende gleichzeitig ein Anfang ist und jede Lebensphase ihre Berechtigung besitzt, möchten wir unsere Gäste im St. Elisabeth-Hospiz auf dem letzten Abschnitt ihres Lebens begleiten.

Das St. Elisabeth-Hospiz liegt in dem wunderschönen Park der Vitos-Klinik in der Cappeler Straße. Die Jugendstilvilla mit ihrem Anbau wurde so umgebaut, dass sie Platz bietet für zehn schwerstkranke und sterbende Menschen, die hier ihre letzte Zeit in Würde leben können. Die freundlichen hellen Zimmer mit eignem Bad haben alle Zugang zu der großen Freiterrasse. Angehörige und Freunde sind jederzeit willkommen und können auf Wunsch mit im Zimmer des Gastes oder in einem separaten Angehörigenzimmer übernachten.

Das Haus bietet mit seinem Wohnzimmer und dem großen Aufenthaltsraum im lichtdurchfluteten Glasbau vielfältige Möglichkeiten des ruhigen Miteinanders, aber auch der Geselligkeit und des Kontaktes mit allen am Leben im Hospiz beteiligten Personen. Im "Raum der Stille" finden alle einen Ort, der sie dazu einlädt, sich mit ihrer Traurigkeit, ihren Erinnerungen und Gedanken und ihren Gefühlen zurückzuziehen und zur Ruhe zu kommen. Er ist auch ein Ort, der immer wieder einlädt, sich an unsere verstorbenen Gäste zu erinnern.

Alle im Hospiz Mitwirkenden sind bemüht, die körperlichen und seelischen Schmerzen eines jeden Gastes zu lindern. Was er möchte und was ihm gut tut, das steht im Mittelpunkt des Hospizalltags und bestimmt Ablauf und Gestaltung eines jeden Tages. Der Gast darf das Gefühl haben, zuhause zu sein.